Direktansprache und Headhunting
Die wirksamste Methode, wenn die passende Führungskraft gerade nicht sucht: Wir sprechen sie direkt an — diskret, branchenkundig und mit einem Prozess, der beide Seiten schützt.
Warum die besten Kandidaten nicht auf Anzeigen reagieren
Wer heute eine Schlüsselposition in Automobil, Chemie oder Maschinenbau besetzt, konkurriert nicht um Bewerber. Er konkurriert um Menschen, die aktuell gut beschäftigt sind. Diese Führungskräfte lesen keine Stellenanzeigen, sie sind eingebunden, gefragt und selten unzufrieden genug, um von sich aus aktiv zu werden. Offen für ein Gespräch sind sie trotzdem — wenn die Perspektive stimmt und die Ansprache seriös ist.
Genau hier setzt Direktansprache an. Statt auf Rücklauf zu warten, identifiziert eine spezialisierte Personalberatung die Zielunternehmen, in denen die gesuchte Kompetenz tatsächlich vorhanden ist, und spricht die passenden Personen einzeln an. Dieser verdeckte Arbeitsmarkt ist um ein Vielfaches größer als der sichtbare — und er ist nur über persönliche Ansprache erreichbar.
Für Ihr Unternehmen bedeutet das: Sie sehen nicht, wer sich zufällig beworben hat, sondern wer für die Aufgabe der oder die Richtige wäre. Als Headhunter mit Branchenfokus kennen wir die relevanten Unternehmen, ihre Strukturen und die Personen dahinter aus 25 Jahren Mandatsarbeit.
Wann Direktansprache die richtige Methode ist
Nicht jede Vakanz braucht Headhunting. Diese vier Konstellationen sprechen klar dafür:
Enge Kandidatenmärkte
Wenn bundesweit nur wenige hundert Menschen die geforderte Kombination aus Branche, Technologie und Führungserfahrung mitbringen, entscheidet die gezielte Ansprache — nicht die Reichweite einer Anzeige.
Vertrauliche Besetzungen
Nachfolgeregelungen, Ablösungen oder der Aufbau eines neuen Bereichs vertragen keine öffentliche Ausschreibung. Die Direktsuche läuft ohne Spuren im Markt, Ihr Name fällt erst nach Freigabe.
Spezialisierte Profile
Regulatorik in der Chemie, Software-Kompetenz im Fahrzeugbau, Automatisierung im Anlagenbau: Solche Profile lassen sich nur finden, wenn man weiß, in welchen Unternehmen sie sitzen.
Führungsebene
Geschäftsführung, Werkleitung, Vertriebsleitung: Auf dieser Ebene bewirbt sich niemand. Wer Führungskräfte gewinnen will, muss sie ansprechen.
Der Headhunting-Prozess in sechs Schritten
Jedes Mandat folgt derselben Struktur. Sie wissen jederzeit, wo Ihre Suche steht.
Erfassung und Analyse
Wir lernen Unternehmen, Management und Führungskultur persönlich vor Ort kennen. Aus Markt- und Wettbewerbsanalyse entsteht der Suchweg.
Spezifikation
Ziele, Aufgaben und Qualifikationen werden schriftlich festgehalten. Mit der Abstimmung von Zielgruppe und Anforderungsprofil startet das Mandat.
Systematische Marktrecherche
Wir identifizieren Zielfirmen und die dort verantwortlichen Persönlichkeiten — diskret, über Recherche und gewachsene Branchenkontakte.
Persönliche Interviews
Werdegang, Fachkompetenz und Persönlichkeit werden im ausführlichen Gespräch geprüft. Auf Wunsch ergänzt um Eignungsdiagnostik.
Präsentation und Moderation
Sie erhalten vertrauliche Berichte zu jedem Kandidaten. Wir moderieren die Erstgespräche und begleiten die Entscheidungsfindung.
Referenzen und Abschluss
Diskrete Referenzen sichern das Urteil ab. Bei Vertragsgestaltung und Einarbeitung bleiben wir neutrale Mittler zwischen beiden Seiten.
Direktansprache, Anzeige oder Active Sourcing?
Die drei Wege schließen sich nicht aus — sie zielen nur auf unterschiedliche Menschen.
| Kriterium | Direktansprache | Anzeigengestützte Suche |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Menschen in ungekündigter Stellung, die nicht suchen | Aktiv Suchende und Wechselwillige |
| Diskretion | Vollständig — kein Signal an den Markt | Öffentlich sichtbar, auch für Wettbewerber |
| Typischer Einsatz | Führung, Spezialisten, vertrauliche Besetzungen | Breitere Profile, Aufbau von Bewerberpools |
| Aufwand | Recherche- und gesprächsintensiv | Media- und prozessintensiv |
In vielen Mandaten kombinieren wir beides. Mehr dazu auf der Seite anzeigengestützte Suche oder im Überblick unserer Suchmethoden.
Direktansprache in unseren Branchen
Headhunting funktioniert nur mit Marktkenntnis. Unsere Mandate liegen seit 25 Jahren in drei Industrien:
Unser Versprechen zur Qualitätssicherung
Wir begleiten die Einarbeitungsphase aktiv. Sollte eine Besetzung innerhalb der ersten sechs Monate nicht tragen, führen wir die Suche honorarfrei erneut durch. Diese Garantie ist der Grund, warum wir lieber einen Kandidaten weniger präsentieren als einen zu viel.
Häufige Fragen zur Direktansprache
Was kostet eine Direktansprache?
Wir arbeiten mit festen Dienstleistungshonoraren statt mit Erfolgshonoraren. Das Gesamthonorar liegt bei 25 bis 33 Prozent des Bruttojahreszielgehalts und wird in drei Teilen abgerechnet: bei Mandatserteilung, bei Vorlage der Shortlist und bei Vertragsunterzeichnung. Die Eignungsdiagnostik ist enthalten, die Konditionen stehen vor Mandatsbeginn schriftlich fest. Warum wir Erfolgshonorare ablehnen, steht in unseren Leitsätzen.
Wie lange dauert es bis zur ersten Shortlist?
In der Regel vier bis sechs Wochen nach Mandatsstart. Entscheidend ist, wie schnell Anforderungsprofil und Zielfirmenliste abgestimmt sind — die Recherche läuft parallel dazu bereits an.
Wie diskret ist die Ansprache wirklich?
Ihr Unternehmensname wird erst genannt, wenn ein Kandidat grundsätzlich interessiert ist und Sie zugestimmt haben. Bis dahin sprechen wir über Aufgabe, Verantwortung und Umfeld — nicht über den Absender.
Was passiert, wenn die Besetzung nicht funktioniert?
Scheidet die Besetzung innerhalb von sechs Monaten aus, suchen wir honorarfrei nach. Die Garantie gilt für alle Mandate der Direktansprache.
Worin unterscheidet sich Direktansprache von Active Sourcing?
Active Sourcing arbeitet meist über Netzwerkprofile und Datenbanken und richtet sich an grundsätzlich sichtbare Kandidaten. Direktansprache im Executive Search beginnt bei der Zielfirmenanalyse und erreicht auch Personen, die online nicht auffindbar sind.
In welchen Branchen und Regionen arbeiten Sie?
Schwerpunkt sind Automobilindustrie, Chemie und Maschinen- und Anlagenbau. Der Sitz ist Düsseldorf, gesucht wird bundesweit und im deutschsprachigen Ausland.
Ihre Schlüsselposition wartet nicht
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